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Dienstag, 17. März 2015

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Hände waschen nicht vergessen!

Schon vor einiger Zeit kam ich auf die Idee, für die bald vier Schmutzhände hier extra Kinderhandtücher anzuschaffen. Nicht ganz so einfach, jedenfalls habe ich nicht das gefunden, was mir so vorschwebte.

Die Handtücher sollten sich alle unterscheiden, damit jedes Kind sein momentan aktuelles Handtuch erkennt. Klingt etwas nach Kindergarten oder? Oh je.

Also musste ich selber ran. Vom großen Möbelschweden lagen hier noch drei Packungen kleine Gästehandtücher, perfekt für die kleinen Schmutzhände! Tiere sind hier momentan neben Auto, Laster und Co. sehr gefragt, da passte diese neue Stickserie perfekt.

Die Umrandung der Handtücher habe ich entfernt und sie neu und stümperhaft eingefasst. Als Handtuch sollte es gehen, eine Tasche hätte ich wieder aufgetrennt ;P Das nähen ist momentan mit kleinem Kind auf dem Schoß nicht ganz so einfach.






Die Stickdateien Dreimal Afrika und Sechsmal Afrika bekommt Ihr ab sofort hier. Für alle, die sich nur in eine Datei verliebt haben, gibt es alle Dateien auch einzeln. 

Liebste Grüße!


Stoff: Möbelschwede und Fundus
Stickdatei: Mikronauten: Dreimal Afrika und Sechsmal Afrika


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Mittwoch, 17. Dezember 2014

Tatü-Tata Sitzkissen mit Schmusefaktor

Also hinterherhinken ist das schon nicht mehr, das ist schon krimminell!

Eigentlich wollte ich so gerne bei Kuschelfreunde Sew Along 2014 mitmachen. Aber wie so oft, kam das Leben 1.0 dazwischen und das gewaltig.
Linksseitige Hüftdysplasie beim Mini, bedeutet Hüftschiene 24/7. Die angeblich ach so - angenehme Schiene macht seit dieser Diagnose aus unserem Mini ein unzufriedenes und quängelndes Baby. Tragen, stillen, tragen, schlafen nur an Mama gekuschelt. Ich liebe meine Kinder und trage sehr gerne, aber das nervt inzwischen. Für die einfachsten Sachen der Welt, wie duschen, muss ich auf den Mann warten, damit er den Mini übernimmt. Zum Glück kann man Geschenke auch online shoppen, den ein Bummel im Kinderwagen ist nicht drinnen. Am 23. haben wir einen weiteren Termin bei der Hüftsono, ich hoffe der Spuck ist dann vorbei auch wenn ich nicht davon ausgehe.
Aber das hier ist ja kein Mecker-Blog und so möchte ich Euch doch noch kurz das Kissen zeigen, welches für unseren Großen zu Weihnachten entstanden ist.

Die Idee hatte ich schnell im Kopf, die Umsetzung hat dann aber doch gedauert. Zuerst hatte ich die Idee, das Ganze wie eine Art Fühlbuch zu gestaltet, mit abnehmbaren Elementen, Reißverschluss, Knopf usw.
Das hätte sich dann aber als Sitz- und Kuschelkissen blöde gemacht.


Und so ist aus einem Meter rotem Cord und sage und schreibe drei (3!) Schwedenkissen als Füllung ein kleiner Jungstraum entstanden.



Die Vorlage ist frei nach dem tollen Feuerwehr Jersey von Blaubeerstern.
Applikationen sind vorwiegend aus Baumwolle, bis auf Leiter und Feuerwehrmann, das ist Filz. Die Räder habe ich kurzerhand, da der Filz nicht mehr reichte, aus schwarzem Tischtuch zugeschnitten, ich bin gespannt wie es die erste Runde in der Waschmaschine überlebt.

Dann kann Weihnachten für unseren Feuerwehrfan doch kommen, oder?

Liebe Grüße, Jenny

Mittwoch, 13. August 2014

Urlaubs DIY - Stifteaufbewahrung für Ringordner

Kurz vor dem Urlaub entstehen hier noch ein paar mehr oder minder kreative Dinge. 
Auf Instagram habe ich bereits meine spontane Urlaubs-Fotoalbum-Anschaffung gezeigt. Seit dem liegt das Buch hier auf dem Tisch und ich verändere jeden Tag etwas, füge etwas hinzu und sortiere ein paar extra zugeschnittene Aquarellkartonseiten ein.
Doch wohin mit all den Stiften etc. die dieses Mal definitiv mit müssen? Nachdem mir heute zum dritten mal alle Stifte (logisch!) aus dem Ringordner gefallen sind, entstand die Idee für diese, zugegeben einfache, Stifteaufbewahrung. 
Ich dachte mir, das eventuell der eine oder andere so etwas für den Ringkalender oder den Studienordner übernehmen möchte und habe daher mitgeknipst. Entschuldigt aber bitte die schlechte Qualität, der Mini hatte die Kamera vorher in der Hand und ich habe erst gegen Ende bemerkt, das ich ganz viele Fingerabdrücke auf der Linse habe.

 
 Ich gebe Euch keine Maße an, das kommt ganz auf den jeweiligen Ordner bzw. die Anzahl der Ringe an.

Ihr benötigt: 
- 3 mm starker Filz
- Gummiband, ca. 1 cm breit (ich habe hier Knopflochgummi verwendet)
- Schrägband
- Webband
- Baumwollstoff für Rückseite
- Baumwollstoff für Tasche / Rückseite
- Ösen, mind. 4 mm


Zu allererst einmal benötigt Ihr die Maße Eures Ordners. 
Ich habe hierfür ein Einlegeblatt verwendet. So habe ich auch gleich den Abstand für die Löcher bzw. Ösen. Natürlich muss man die Stifteaufbewahrung nicht über die gesamte Breite nutzen bzw. zuschneiden. Auch eine schmale Variante nur für den Füller (nutzt das noch jemand?) kann sicherlich gut aussehen und praktisch sein. 


Markiert Euch auf jeden Fall die späteren Löcher für die Ordnerringe! 
Nun könnt Ihr Eure Stifte oder wie ich sämtlichen Schreibtischutensilien auf dem Filz anordnen.


Markiert Euch die späteren Abnäher des Gummibandes. Prinzipiell reicht ein Gummiband über der Mitte des jeweiligen Stiftes, bei langen Linealen würde ich zur Sicherheit zwei Bänder einrechnen.
Für die Stifte habe ich einen jeweiligen Abstand von 1 cm gerechnet, aber auch das kommt immer auf die Stiftbreite an!


Nun könnt Ihr das Gummiband aufnähen. Das Gummiband sollte bis zum Rand reichen, damit die Enden später durch das Schrägband verdeckt werden. 
Die einzelnen Nähte sollten durch mehrfaches Hin- und Rücknähen gesichert werden, das Gummiband lege ich dabei zu einem kleinen Bogen, passend zur Dicke des Stiftes.

Anschließend wird parallel zum oberen Band ein Webband so aufgenäht, das es das Gummiende des unteren, vertikalen Bandes verdeckt. Auch dieses Band sollte bis zu beiden seitlichen Rändern reichen damit es später unter dem Schrägband verschwindet.
 

 Nun wenden wir uns der Rückseite zu. Der hier blaue Stoff bedeckt die Rückseite um die Nähte dort zu verdecken und wird einmal in Größe des Filzes zugeschnitten. Zusätzlich kann man hier ein Einschubfach für Notizen o.ä. aufsetzen. Dafür wird ein Stück Stoff in der Breite des blaune Stoffes und der  1,5 fachen Länge zugeschnitten.


Das Stück Stoff für das Einschubfach wird einmal der Länge nach gefaltet und gebügelt.


 Nun werden beide Stoffstücke auf der Rückseite des Filzes platziert und knappkantig festgenäht um sie zu fixieren.


Nun kann das Schrägband angenäht werden. 
 

Für die Ecken versenke ich die Nadel, hebe den Nähfuss und lege das Schrägband entlang der Kante. Danach senke ich den Nähfuss wieder und nähe vorsichtig um die Ecke herum.
 

Das sieht fertig dann so aus.
 

 Als letzten Schritt bringe ich die Ösen laut Packungsanleitung an. 



Fertig ist die Stifteaufbewahrung!

PS: Wenn sich der Ordner ändern sollte, lassen sich auch neue Ösen für die Ordnerringe anbringen, so ist die Aufbewahrung auch für mehrere Ordner nutzbar.

Liebe Grüße, Jenny

Samstag, 8. Februar 2014

Fühlbuch

 



Weihnachten ist schon eine Weile her, doch ich wollte Euch doch unbedingt noch das Handmade Geschenk für den Mini zeigen.

Ich habe ja einen ganz schönen Bücherfimmel und wie es scheint, habe ich auch den Mini damit angesteckt. Jedenfalls umfasst seine Minibibliothek schon rund 20 Bücher die eifrig durchgeblättert und kommentiert werden.

Da fehlte eigentlich nur noch ein Stoffbuch. Mit Fühlbüchern hatte ich mich ja schon eine Weile beschäftigt und so hatte ich eine ungefähre Vorstellung vom Endresultat.
Es wurden Ideen erdacht und wieder verworfen, kombiniert, getüfftelt und schlussendlich genäht.
Der Mini hat sich über das Resultat jedenfalls sehr gefreut.


Den Stoff für das Cover habe ich auf einem Stoffmarkt gefunden, perfekt für so ein Projekt.
Ich habe das Cover gequiltet, damit die Berge plastischer erscheinen, auch die Personalisierung durfte nicht fehlen.

Seite 1 und 2

Die Enten auf dem mit Folie überzogenen Teich sind per Druckknopf befestigt und können ins Nest am Schilfrand gebracht werden.

Quack, quack! Ich sitze ebenfalls am Teich und angele mit meiner langen Zunge Fliegen.

Beim Frosch habe ich einen Reißverschluss verarbeitet sowie die Beine plastisch gesaltet.

Seite 3 und 4


Die Räder des Lasters können abgenommen werden und die Säcke auf der Ladefläche sind per Klett angebracht.

Die Vogelmama versteckt sich hinter dem Baum und kann zum spielen hervor geholt werden.
Auf Seite 4 steckt ein Wurm frech seinen Kopf aus einem am Boden liegenden Apfel.

Hier habe ich zusätzlich noch mit Buchstabenperlen gearbeitet.
Seite 5 und 6

Der große Kran befördert die geometrischen Figuren wie Dach und Fenster zum Haus.

Dort angekommen wird das Haus schnell fertig gebaut.

Seite 7 und 8

Äpfel und Birnen, mit unterschiedlicher Befestigung am Baum.

Mit dem kleinen Säckchen können die Früchte nach dem pflücken gesammelt werden.
 

Auf der letzten Seite musste natürlich noch eine Eule untergebracht werden.

Schaut mal, wer sich da unter dem Flügel versteckt hat.
Die verschiedenen Knöpfe laden zum erkunden ein.
Und schlussendlich die Rückseite - einfach mit einer RV Tasche für zB die Kleinteile des Buches.


Wie gesagt, der Mini hat sich sehr gefreut und blättert nun täglich in seinem ganz persönlichen Stoffbuch. Und was gibt es besseres als ein fröhliches Kinderlachen?

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!
Jenny

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